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Softing DTS 9: Neue Generation des All-in-One Engineering Testers ab sofort verfügbar!

Nach erfolgreicher Einführung bei Erstkunden steht nun die neue Generation des hochzuverlässigen und anwendungsfalloptimierten Diagnostic Tool Sets (Softing DTS 9) zur Verfügung. Sie ermöglicht durch neue Funktionalitäten eine noch schnellere und kosteneffizientere Diagnoseentwicklung – die richtige Antwort auf die wachsende Komplexität der E/E-Architekturen und die kürzer werdenden Produktentstehungszyklen. Softing DTS.monaco ermöglicht Entwicklern, Ingenieuren und Technikern konsistente Diagnosefunktionen und -abläufe auf Basis internationaler Standards zu erstellen sowie über die gesamte Wertschöpfungskette sicherzustellen, dass die Diagnosekommunikation zuverlässig funktioniert.

Zu den Highlights der neuen Produktgeneration gehören insbesondere die Ferndiagnoseunterstützung im Entwicklungsnetzwerk (Remote-Diagnose) und die Darstellung und Aufzeichnung der Ethernet-Kommunikation (DoIP, Diagnostics over Internet Protocol). Neue Funktionen im Bereich OTX-Unterstützung auf Basis des aktuellsten Standards ermöglichen eine spürbare Arbeitsbeschleunigung durch die Möglichkeit der Automatisierung und der Fähigkeit, durch selbsterstellte Oberflächen passgenau die eigene Problemstellung zu lösen. Die Integration der funktionsorientierten Diagnose durch die Smart Diagnostic Engine (Softing SDE) schafft darüber hinaus schon heute den Sprung zur nächsten Generation „Diagnosesysteme“.

Das Softing Diagnostic Tool Set 9 bietet dadurch in allen Anwendungsfällen von der Steuergeräteentwicklung über die Fahrzeugintegration bis zum Start of Production (SOP) eine ganzheitliche Diagnoselösung – zukunftsorientiert, effizient und sicher.

Remote Diagnose im Entwicklungsnetzwerk

DoIP gewinnt nicht nur aufgrund der – insbesondere in der Flash-Programmierung erforderlichen – hohen Bandbreite weiterhin an Bedeutung. Softing DTS 9 ist darauf in allen Diagnose- und Kommunikationsanwendungsfällen hervorragend vorbereitet. Auch der Fernzugriff auf Prüflinge ist schon heute im Produkt möglich. Die Funktionen werden dazu intern über ein funktionales API implementiert, welches die Laufzeitumgebung für die Standards OTX und ODX erweitert. Diese Smart Diagnostic API (SDA) genannte Schnittstelle kann remote erreicht werden, wodurch sich eine zweite Instanz des Testers aus der Ferne aufschalten kann. Dies ermöglicht neue Zusammenarbeitsmodelle: Der Entwickler erzeugt eine neue Software und stellt diese zentral zur Verfügung. Ein Tester spielt die Software zum geeigneten Zeitpunkt ein und beginnt die Tests. Tauchen Probleme auf, kann sich der Entwickler remote verbinden, eigene Prüfungen durchführen und einen eventuellen Fehler direkt korrigieren (Remote Softwareaktualisierung), sodass die eigentlichen Tests fortgesetzt werden können. Dadurch kann gerade in weltweit agierenden Teams durch die Vermeidung von Reisen und dem Teilen teurer Testressourcen viel Zeit und Geld gespart werden. 

Des Weiteren bietet die neue DTS 9 Plattform dem internationalen Nutzer eine Mehrsprachen-Fähigkeit durch die Bereitstellung einer deutschen, englischen und japanischen Übersetzung der Oberflächen (weitere Sprachen auf Anfrage). Dies senkt nicht nur den Schulungsaufwand, sondern führt auch zu erhöhter Akzeptanz des Gesamtsystems, gerade in weltweit agierenden Teams.

Individuelle Gestaltung der Oberfläche durch OTX-basierte Monaco Controls 

Für den Fall, dass die intuitiv verwendbaren und flexibel konfigurierbaren Oberflächenelemente (SmartDiagnostic-Controls), die für alle häufig verwendeten Diagnosefunktionen in Softing DTS.monaco zur Verfügung stehen, erweitert werden müssen, können in der neuen Generation OTX-Abläufe in die Monaco-Arbeitsbereiche integriert werden. Damit lassen sich ganze Freigabeabläufe, Dauerlaufsteuerungen oder Zertifizierungen sicher gegen Fehlbedienung in die Monaco-Arbeitsbereiche aufnehmen. Dazu können in OTX sowohl die Oberflächen als auch der hinterlegte Diagnoseablauf frei definiert werden, egal ob als interaktiv durchgeführter Test oder (teil-)automatisiert. Die Testdokumentation kann ebenfalls direkt im Ablauf passgenau erzeugt werden.

Kunden, die keinen großen Aufwand in die Diagnoseentwicklung stecken können, erhalten dadurch die Möglichkeit einer durchgehenden Kette an Oberflächen. In Kombination mit dem Werkstatttester Softing TDX ist so ein ineinandergreifendes, effizientes Arbeiten in den Bereichen Entwicklungstest, Produktion und After-Sales realisierbar. Entwickler von Steuergerätefunktionen können so die Herausforderungen des After-Sales und Produktionsbereiches besser verstehen und die Diagnose am Fahrzeug stetig verbessern. Dazu können direkt die dort benötigten Oberflächen und Abläufe verwendet werden.

Übersichtliche, anwenderfreundliche und fehlbediensichere Oberflächen sind die eine Sache. Mit der OTX rückt noch ein weiterer Vorteil in den Fokus: als standardisierte Skriptsprache für Diagnose- und Testabläufe bietet OTX die Möglichkeit zur Integration externer Schnittstellen. So lassen sich beispielsweise externe Bibliotheken anbinden, die unter anderem für Security-Authentifizierungen an Steuergeräten oder Fahrzeugen notwendig sind. Auch Interaktionen mit Shares und Netzwerken sind möglich, um die Ergebnisse automatisiert in ein Dateisystem oder in der Cloud abzulegen. 
 

 

Alle Highlights von Softing DTS Generation 9 im Überblick

  • Ferndiagnoseunterstützung im Entwicklungsnetzwerk (Remote Diagnose)
  • Darstellung und Aufzeichnung von Ethernet-Kommunikation (DoIP)
  • Neue Funktionen im Bereich OTX-Unterstützung (aktuellster OTX-Standard) für die Testautomatisierung und Erstellung individueller Oberflächen
  • Integration der funktionalen Diagnose durch die Smart Diagnostic Engine (Softing SDE)
  • Erweiterte Funktionen in den Bereichen Messen und Analyse
  • Neue grafische Instrumente zur Messung und Stellglieddiagnose
  • Intuitive, touch-fähige Navigation und Programmstruktur
  • Aufzeichnung von Messdaten in .csv
  • Neue Lizensierungsmöglichkeiten über Aktivierungsschlüssel und Server-Lizensierung
  • Migration und Konvertierung der DTS 8 Oberflächen und Projekte

Neben der rechnergebundenen Lizensierung sorgt der zusätzliche Floating-Lizenzmechanismus Flexibilität und spart zugleich Zeit und Kosten bei unseren Kunden. Heutige Kunden können bedenkenlos auf die neue Generation umsteigen: sowohl die bereits vorhandenen DTS-Projekte als auch OTX-Abläufe können durch die neue Software migriert und weiterverwendet werden. 

 

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