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Diagnostic Tool Set – Zuverlässige Kommunikation im Fahrzeug

Softing DTS ermöglicht die Erstellung von Diagnose und Kommunikation im Fahrzeug

Das Diagnostic Tool Set ermöglicht Entwicklern, Ingenieuren und Technikern konsistente Diagnosefunktionen und -abläufe auf Basis internationaler Standards zu erstellen sowie über die gesamte Wertschöpfungskette sicherzustellen, dass die Diagnosekommunikation zuverlässig funktioniert.

Einsatzbereiche

  • Gesamtes Einsatzspektrum der Diagnose in Entwicklung, Test, Produktion und Service
  • Bei Herstellern von PKW, LKW, Bussen, Motorrädern und fahrenden Arbeitsmaschinen sowie Tier 1-Systemlieferanten und ECU-Zulieferern

Vorteile

  • Signifikante Kostenreduktion im Vergleich zu Eigenentwicklungen
  • Hohe Effektivität, weil die Diagnose nur ein einziges Mal in der Wertschöpfungskette implementiert werden muss
  • Zukunftssicher, da auf aktuellen Standards basierend
  • Hohe Qualität durch Datenverifikation und frühzeitige Erkennung und Behebung vom Kommunikationsproblemen und Funktionsfehlern

Softing DTS Tool-Familie

 

Softing DTS.monaco

Softing DTS.monaco

All-in-one Entwicklungstester für Diagnose- und Steuerungsfunktionen von Fahrzeugsteuergeräten.

 

Softing OTX.studio

Softing OTX.studio

Entwicklung komplexer Diagnoseabläufe entsprechend dem Standard ISO 13209.

 

Softing DTS.venice

Softing DTS.venice

Autorensystem für ODX 2.2 sowie 2.0.1 für Diagnose-Experten und Entwickler von Steuergeräten.

 

Softing DTS.automation

Softing DTS.automation

Zugang zur Diagnosekommunikation für Produktions- und Prüfstandsanwendungen.

 

Softing DTS.cos

Softing DTS.cos

Zugriff auf die Programmierschnittstelle des MVCI-Servers mit eigenen Applikationen.

International standardisiert

Alle großen Fahrzeughersteller weltweit haben gemeinsam mit ihren Zulieferern verschiedene internationale Standards spezifiziert und umgesetzt. Eine zentrale Stellung nimmt dabei ein standardisiertes Diagnose-Laufzeitsystem ein. Dieser ISO MVCI-Server ermöglicht, Fahrzeug-Interfaces (VCIs) verschiedener Hersteller einsetzen und beliebig austauschen zu können. Das standardisierte Datenformat für die Spezifikation und den Austausch von Diagnosedaten ist ODX. Es ist unabhängig von den eingesetzten Bus-protokollen und umfasst neben den fahrzeug- bzw. steuergerätespezifischen Diagnosefunktionen („Dienste“) auch Konfigurations- und Flash-Daten.

Alle Steuergerätevarianten sind, ausgehend von einer Basis-Variante, enthalten. Redundanzen werden u.a. durch Bibliotheken, Vererbung und Referenzen vermieden. Die eigentlichen Applikationen verwenden die an der Programmierschnittstelle bereitgestellten Methoden. Daher können sie ohne Spezialkenntnisse von Kommunikationsprotokollen sowie Diensten erstellt werden und sind unabhängig von VCI sowie verwendeten Protokollen. Der Zugriff auf Steuergeräte- und Fahrzeuginformationen erfolgt über die in der ODX-Datenbasis enthaltenen Umrechnungsmethoden, Dienst- und Datentyp-beschreibungen. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Anfrage an alle Steuergeräte einer funktionalen Gruppe mit einer übergreifenden Funktionalität, wie z.B. OBD, zu richten.

Standards

  • Kommunikationsserver: ISO MVCI-Server / ASAM MCD-Laufzeitsystem (COS)
  • ODX-Datenschnittstelle: ISO 22901-1/ASAM MCD-2D
  • Programmierschnittstelle: ISO 22900-3/ASAM MCD-3D
  • VCI-Zugriffsschnittstelle: ISO 22900-2 (D-PDU API) über CAN/-FD, K-Leitung, Ethernet
  • ISO 13400 (DoIP)
  • ISO 13209 (OTX)
  • ISO 14229 (UDS)
  • ISO 14230 (KWP2000)
  • ISO 15031 (OBD)
  • ISO 15765
  • ISO 27145 (WWH-OBD)
  • SAE J2534
  • SAE J1939
  • u.v.a.

Erweitertes Diagnose-Laufzeitsystem

Für die Fahrzeug-Diagnose werden jedoch nicht nur einzelne Dienste, sondern auch sehr viele Diagnose- und Testabläufe immer wieder im gesamten Lebenszyklus benötigt. Komplexere Abläufe inklusive möglicher Benutzerinteraktionen können mit ODX nicht beschrieben werden. Diese Lücke schloss OTX, ein weiteres standardisiertes Datenformat, welches über ein zusätzliches OTX-Laufzeitsystem ausgeführt werden kann, das auf den ISO MVCI-Server direkt aufsetzt. Das Diagnostic Tool Set deckt durch die Verschmelzung von ODX und OTX die gesamte Fahrzeugdiagnose vollumfänglich ab.

Technische Informationen

Technische Daten 
Standard compliance, e.g.ISO 22901-1/ASAM MCD-2D, ODX V2.2.0 and 2.0.1 (Open Diagnostic Data Exchange),
ISO 22900-3/ASAM MCD-3D V3.0.0 programming interface,
ISO 22900-2/D-PDU API via CAN, K-line and Ethernet (ISO 13400 DoIP/Tester - Gateway),
ISO 13209/OTX V1.0.0 (Open Test Sequence Exchange)
VCI support  All VCIs according to the corresponding revision of the data sheet Softing D-PDU API,
Other VCIs: All with ISO standard compliant D-PDU API software (release test required possibly),
Parallel communication: depending on type and combination ≤ 4 diagnostic interfaces (more on request)
Simulated InterfaceEnables the diagnostic functions to be tested even without an ECU
Protocol templates within scope of deliveryAs base for protocol tests and the creation of ECU data in accordance with ISO 22900-2/D-PDU API:
ISO_14230_3_on_ISO_15765_2, ISO_14230_3_on_ISO_14230_2, ISO_OBD for K-line and CAN,
ISO_15765_3_on_ISO_15765_2, ISO_14229_5_on_ISO_13400_2,
SAE_J1939_73_on_SAE_J1939_21, WWHOBD_on_CAN (ISO_27145_3_on_ISO_15765_2)
Databases within scope of deliveryOBD database in accordance with ISO 15031-5/SAE J1979:2012-02 for gasoline/diesel vehicles,
J1939 database in accordance with SAE J1939,
Sample database with three ECU and detailed documentation as well as tutorial
Runtime data formatsSOD: editable runtime format, which can be exported back to ODX
SRD: „monolithic“ ultra-compact runtime format with closed database as with ODX/SOD,
SMR: Modular* ultra-compact runtime format (* .. for ODX categories/single ECU),
Ultra-compact runtime formats: Vehicle and flash data are 60 to 180 times more compact in comparison to ODX data (depending on OEM/data structure); optional OEM specific encryption
Operating systemsWindows 7 SP 1 and 8.1 (both 32+64 Bit)
General PC requirements Processor: type and clock (≥ 1.5 GHz) depending on the system configuration and complexity of ODX data,
RAM: ≥ 2 GB– depending on ODX data,
For hardware interfaces: PCI-/PCMCIA slot, USB-/LAN port, wireless LAN or Bluetooth for HW interface,
For optional USB Dongle: USB port,
Screen resolution: see detailed data sheets on the relevant products

Fachartikel

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