Automotive Electronics

Passive Zellsimulation für Steuergerätetests ohne reale Zellen

Passive Zellsimulation – Steuergerätetests ohne reale Zellen

Während des Beschleunigungsvorgangs müssen die Batterien von Elektrofahrzeugen besonders hohe Leistungen bereitstellen. Um die dafür nötigen Ströme und Leitungsquerschnitte klein zu halten werden bis zu 200 Einzelzellen in Reihe geschaltet. Während des Betriebs muss der zulässige Spannungsbereich aller Batteriezellen in jedem Betriebszustand stets eingehalten werden, um die Gefahr von Beschädigungen bis hin zu Brand oder Explosion auszuschließen.

Um bei der Entwicklung der Überwachungssteuergeräte (Cell Supervision Electronics, CSE) nicht permanent auf reale Batterien oder sehr aufwändige und teure aktive Zellsimulationen angewiesen zu sein, kommen passive Zellsimulationen zum Einsatz. Diese simulieren den kompletten Zell-Stapel in einem ausgeglichenen Ladezustand, die einzelnen Cell-Controller erkennen jeweils passend geladene Zellen und damit ein voll funktionsfähiges Batteriesystem.

Passive Zellsimulationen machen es dadurch möglich, alle nicht unmittelbar Batterie-relevanten Funktionen von CSE-Steuergeräten zu testen und abzusichern ohne reale Zellen oder aktive Zellsimulationen einsetzen zu müssen.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Softwareentwicklung für Elektro- und Hybridfahrzeuge
  • OBD Tests
  • Labor, Prüfstände und Entwicklungswerkstätten

bei OEMs, System- und Modullieferanten (Tier1) sowie in Testhäusern.

 

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