Die Digitalisierung verändert die Automobilindustrie grundlegend. Software ist nicht mehr nur eine zusätzliche Komponente – sie ist das Herzstück moderner Fahrzeuge. Elektronische Steuergeräte (ECUs) sind heute dynamisch, aktualisierbar und ermöglichen das Hinzufügen neuer Funktionen. Diese Flexibilität bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich: wachsende Softwarevolumen, kürzere Entwicklungszyklen, engere Zeitpläne und internationale Teams, die Fernzugriff benötigen.
Paralleles Flashen ermöglicht das gleichzeitige Flashen mehrerer ECUs – egal ob im selben Fahrzeug, in verschiedenen Fahrzeugen oder auf Prüfständen. Die Vorteile sind eindeutig:
Kürzere Durchlaufzeiten: mehrere Updates laufen parallel
Reduzierte Ausfallzeiten: Fahrzeuge und Prüfstände bleiben verfügbar
Höhere Prozesssicherheit: zentrale Koordination und Dokumentation
Globale Skalierbarkeit: Prozesse können aus der Ferne ausgelöst und überwacht werden
Softing bietet mit dem Multiflash-Plug-in des Diagnosetools Softing DTS.monaco eine bewährte Lösung:
Gleichzeitiges Flashen von bis zu acht Steuergeräten oder Fahrzeugen – lokal und remote
Flexible Konfiguration für verschiedene Steuergeräte- und Fahrzeugvarianten
Zentrale Dokumentation, optional im XML-Format für nahtlose IT-Integration
In Kombination mit dem Smart VCI VIN|ING 2000: autonomes Flashen und Diagnostizieren dank WLAN und Onboard-Speicher
Der aktuelle HANSER automotive article (August 2025) beschreibt Parallel Flashing als Schlüsseltechnologie, um die wachsende Komplexität der Fahrzeugsoftware zu bewältigen. Durch die gleichzeitige Aktualisierung mehrerer Steuergeräte – sei es in der Entwicklung, Produktion oder im After-Sales-Bereich – reduziert Parallel Flashing die Durchlaufzeiten erheblich, spart Personal, minimiert Ausfallzeiten und sorgt für eine hohe Prozesssicherheit.
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