Parallele ECU- & HPC-Flash-Programmierung
Höchste Zeitersparnis mit der Softing Multiflash Unit
Egal ob Entwicklung oder Produktion, Flash-Programmierung ist ein Flaschenhals bei modernen Fahrzeugarchitekturen. Anstelle von über 100 ECUs hat man es beim Software-Defined Vehicle (SDV) mit nur wenigen High-Performance-Computern (HPCs) und Zonencontrollern zu tun. Ein HPC beinhaltet mehrere Prozessorkerne und Betriebssysteme parallel. Damit können sehr komplexe Berechnungen und Funktionen abgebildet werden.
Für die Flash-Programmierung ergeben sich daraus wenige, aber sehr große Software-Images. Es geht um Software mit mehreren 10 Gigabyte und eng miteinander verknüpften Komponenten. Die enorme Größe der HPC-Images verlängert entsprechend die Flashzeiten in der Entwicklung wie auch in der Produktion.
Mit der Multiflash Unit bietet Softing Automotive die Möglichkeit bis zu 4 HPCs gleichzeitig über DoIP zu programmieren. Bei Flash-Programmierung von normalen ECUs über CAN können sogar 8 Software-Updates parallel erfolgen. Diese eigenständige Arbeitsstation reduziert die Flashzeit, schafft Flexibilität und verbessert die Software-Qualität. Zum Bestandteil der Multiflash Unit gehören neben dem Gehäuse mit bis zu 8 ECU-Anschlussports auch 4 Softing-Interfaces von Typ VIN|ING 2000. Dieses leistungsfähige Diagnose-Interface überzeugt sowohl bei CAN- wie auch DoIP-Kommunikation.
Anstelle von echten ECUs sind im Titelbild vier Exemplare unserer konfigurierbaren Diagnosesimulation Softing TCS.device an die Multiflash Unit angeschlossen. Eine TCS-Simulation der Diagnosekommunikation lässt sich entweder über Trace-Daten oder lediglich ODX-Daten generieren. Damit können Flash-Abläufe getestet werden, bevor überhaupt Prototypen der Steuergeräte zur Verfügung stehen.
Angestoßen werden die Flash-Abläufe über einen Tester-PC, welcher per Ethernet-Kabel mit der Multiflash Unit verbunden werden kann. Als Diagnoseanwendung auf dem PC eignet sich unser Entwicklungstester Softing DTS.monaco sowie unser After-Sales Tester Softing TDX.